Energiewettbewerb “Handwerker schützen das Klima” -Heizungsbetrieb aus Goslar gewinnt
(10.12.2009 - 08:09) Der Sanitär- und Heizungstechnikbetrieb Gustav Hartmann aus Goslar ist Sieger im Energiewettbewerb der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade und der Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg. Am 7.12.09 überreichten Kammerpräsident Hans-Georg Sander und Michael F. Müller, Vorstand der Volksbank, dem Geschäftsführer Dirk Hartmann in der Volksbank in Braunschweig die Siegerurkunde sowie einen Scheck über 3.000 Euro. Der Siegerbetrieb überzeugte die Jury mit seinem Projekt, ein Holzenergiezentrum Harz mit Kooperationspartnern in Goslar einzurichten. Dort sind unterschiedliche Wärmeerzeuger von verschiedenen Herstellern in Betrieb, um den Kunden über das Thema Heizen mit Holz zu informieren. „Das Zentrum steht allen Heizungsbauern in Goslar offen, damit auch diese ihre Kunden informieren können. Daher hat das Projekt eine hohe Vorbild- und Signalwirkung“, erklärte Jurymitglied Eckhard Sudmeyer, Geschäftsführer der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade. Mit der erzeugten Wärme würden außerdem die umliegenden Häuser geheizt. Dadurch könne gleichzeitig Energie gespart werden. „Das Konzept zeigt eine interessante und effiziente Maßnahme für den aktiven Klimaschutz“, freute sich Volksbank-Vorstand Michael F. Müller. „Energiesparen ist die Zukunft. Deswegen unterstützen wir diesen Wettbewerb.“ Den zweiten Platz (2.000 Euro) belegte der Sanitär- und Heizungstechnikbetrieb Jörg Klockgether aus Goslar.

ELENA kommt zum 01. Januar 2010
(04.12.2009 - 10:29) Die Bundesregierung will durch mehr Bürokratie die Bürokratiekosten deutlich senken und hat deswegen zum 01.01.2010 den elektronischen Entgeltnachweis ( ELENA ) eingeführt. Arbeitgeber haben ab dem kommenden Jahr also monatlich Entgeltdaten in einem „multifunktionalen Verdienstdatensatz“ aller Beschäftigten an die zentrale Speicherstelle ( ZSS ) zu übermitteln, die bei der Datenstelle der Rentenversicherung ( DSRV ) in Würzburg eingerichtet ist.

Boulettenball am 09. Januar 2010 in der Lindenhalle in Wolfenbüttel
(27.11.2009 - 08:40) Am 09. Januar 2010 feiern wir in der Lindenhalle in Wolfenbüttel unseren alljährlichen Boulettenball.

(25.11.2009 - 11:21) Auf Arbeitgeber kommen in den nächsten Monaten deutlich höhere Ausgaben zu: Die Arbeitgeberumlage für das Insolvenzgeld steigt zum 1.1.2010 von 0,1 % auf 0,41 % der Bruttolöhne
Der ab dem 1.1.2010 geltende Umlagesatz für das Insolvenzgeld von 0,41 % der Bruttolöhne ist durch Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales vom 5.11.2009 festgesetzt worden. Mit dieser Umlage werden die Aufwendungen für das Insolvenzgeld einschließlich des von der Bundesagentur für Arbeit gezahlten Gesamtsozialversicherungsbeitrags gedeckt. Die Bundesregierung rechnet für 2010 mit einer ähnlichen Insolvenz- und Ausgabenentwicklung wie 2009. Aufgrund der deutlich niedrigen Umlage für 2009 ist es in diesem Jahr zu einer Unterdeckung von knapp 1,1 Milliarden Euro gekommen.
Für einen Mitarbeiter, der 2.100 EUR brutto im Monat verdient, werden im nächsten Jahr vom Arbeitgeber statt 25,20 EUR stolze 103,32 EUR zu bezahlen sein. Die Lohnnebenkosten steigen also wieder einmal an.
30 % Sonderbeitrag soll am 16. Dezember 2009 in Braunschweig beschlossen werden
(19.11.2009 - 11:45) Ganze 5 Zeilen lang war der Bericht im überregionalen Teil der Braunschweiger Zeitung über die Vollversammlung der Handwerkskammer in Lüneburg. Dort beschlossen die Mitglieder einstimmig - bei vier Enthaltungen - die Harmonisierung der Beiträge zwischen den alten Bezirken Braunschweig und Lüneburg-Stade. Für 32,3 % der Mitglieder im Bezirk Braunschweig wird es damit im nächsten Jahr teurer. Hauptgeschäftsführer Otto Schlieckmann führte aus, dass diese Erhöhung je Betrieb aber nur höchstens 140 € jährlich ausmache.
Die Entscheidung über den Sonderbeitrag in Höhe von 30 % der Pflichtbeiträge für einen Teil der Handwerkskammer-Pflichtmitglieder wurde auf den 16. Dezember 2009 verschoben. Präsident Schneider sagte, dass der Vorstand diesen Sonderbeitrag dann einführen wolle. Sein Wunsch sei es aber, die Kritiker der zusätzlichen Belastung aus Pflichtbeiträgen bis zum 16. Dezember 2009 zu überzeugen, sodass die Entscheidung von allen Mitgliedern der Vollversammlung getragen werden könne. Dazu hat der Vorstand der Handwerkskammer eine Sonderkommission gebildet, der aus unserer Region Kreishandwerksmeister Herbert Lindhofer angehört.
Die Kritik der Kreishandwerkerschaften für die Bezirke Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter und Wolfenbüttel wurde damit zumindest im Vorstand zur Kenntnis genommen. Die Mitglieder der Arbeitgeberseite in der Vollversammlung berichteten, dass die Handwerkskammer-Verwaltung keinerlei Musterberechnungen für die Erhebung der Beiträge, die Weitergabe der aus den Sonderbeiträgen erwarteten 2,3 Millionen € an die Ausbildungsbetriebe und die künftig festzusetzenden einheitlichen Gebühren für die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung bekannt geben konnte. Es steht auch noch nicht fest, wie viele überbetriebliche Lehrgänge nach der fusionsbedingten Vereinheitlichung überhaupt beschickt werden müssen. Das soll nun gegenüber der Sonderkommission berichtet werden und die von Präsident Schneider angekündigte Beschlussfassung über den Sonderbeitrag am 16. Dezember 2009 in Braunschweig ermöglichen.